Sie bieten mehr Sicherheit, mehr Komfort und geringere Energiekosten: Bei den kommunikationsfähigen Hausgeräten ist Miele der Vorreiter der Branche.
"Smart Grid kommt aus der Nische heraus. Es ist der Sprung in eine neue Dimension des Energiemanagements" Christian Gerwens, Leiter Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland.
Emotionen pur: Auf einer großen Drehbühne präsentieren sich abwechseln Modeschauen mit der Handschrift von Marcel Ostertag und die Miele-Tafelkünstler.
Die intelligente Startfunktion gibt der Benutzer im Geräte-Display ein. Die Waschmaschine mit Smart-Grid-Technologie startet dann in einem gewählten Zeitrahmen, wenn der Strom am günstigsten ist.
Ein Hingucker auf der IFA werden die Geräte der neuen Geschirrspülergeneration G 5000 sein. "BrilliantLight" zeigt dabei den Innenraum in hellstem Licht und leuchtet ihn perfekt aus.
Technologievorsprung in die vernetzte Zukunft
Waschen, Kochen, Hausgeräte-Wartung – im vernetzten Haus wird alles zentral gesteuert. Was lange Utopie war, könnte jetzt vor dem Durchbruch in den Massenmarkt stehen. Dazu zählen auch „Smart-Grid“-fähige Hausgeräte, die dann starten, wenn der Strom am günstigsten ist. Christian Gerwens, Leiter der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland, ist sich im ElektroMarkt-Gespräch sicher: „Smart Grid kommt aus der Nische heraus. Es ist der Sprung in eine neue Dimension des Energiemanagements!“
Wer die Zukunft gestalten will, braucht Visionen – und mitunter Geduld. Unter dem Label „Miele@home“ hat der Gütersloher Hausgeräte-Premiumanbieter schon vor Jahren erste kommunikationsfähige Hausgeräte auf den Markt gebracht. Ein zweiter Schritt war die Verbindung von Hausgeräten und Gebäudetechnik. Denn intelligente Haustechnik und die Einbindung von Haushaltsgeräten in ein vernetztes Haus bringen ein deutliches Plus an Komfort und Sicherheit in den Alltag. Heute liefert diese Technologie als logische Konsequenz die Plattform für die Smart-Grid-Fähigkeit der Miele-Hausgeräte. Und feiern zur IFA in Berlin ihre Premiere.
Visionen und Geduld
In Frankreich oder der Schweiz orientiert sich der Strommarkt längst an dem Prinzip zwischen Angebot und Nachfrage. Konkret: Zu Spitzenlastzeiten wird Strom teurer. Günstige Tarife sind zu erwarten, wenn die Auslastung des Stromnetzes tageszeitabhängig geringer ist oder wenn der Anteil regenerativ erzeugter Energien im Netz besonders hoch ist. Und das wird auch in Deutschland ganz schnell Realität. Die Stromversorger hierzulande sind ab Januar 2011 dazu verpflichtet, unterschiedliche Stromtarife anzubieten. Mit der Smart-Grid-Technologie können dann die Haushaltsgeräte von Miele den jeweils günstigsten Stromtarif nutzen, den ein Energieversorger anbietet. „Das ist ein Thema für den Fachhandel“, ist sich Gerwens sicher.
Ein Technologiesprung
Auf der IFA zeigt Miele mit einem Waschautomaten und einem Trockner als erster Hersteller Smart-Grid-fähige Hausgeräte. Gekennzeichnet sind die Geräte mit dem Logo „SG ready“ – analog zum „HD ready“ bei der braunen Ware. Gerwens: "Das ist ein Technologiesprung. Damit treten wir in puncto Energie- und Kosteneffizienz in eine neue Dimension ein. Wenn die Energieversorger, wie vom Gesetzgeber gefordert, ab 2011 die entsprechenden Tarife anbieten, lassen sich mit dieser Technik pro Gerät und Jahr fürs Erste bis zu 30 EUR Stromkosten sparen. Tendenz steigend!“ Mehr noch: Der Smart-Grid-Nutzer entlastet die Umwelt, da er dazu beiträgt, regenerative Energien effizienter zu nutzen. Im Rahmen eines intelligenten Gerätemanagements (InfoControl Plus) ist es jetzt auch möglich, die Hausgeräte von Miele via Smart Phone (iPhone) fernzusteuern und zu überwachen.
Kundenorientierte Lösungen
Eine weitere kundenrorientierte Lösung ist „InfoService“, bei dem der Verbraucher im Falle eines Gerätefehlers vom zentralen Server des Herstellers eine Email empfängt, in der er über den Fehler informiert wird und gleichzeitig auch Tipps zur Fehlerbehebung erhält. Sollte ein Kundendiensteinsatz nötig werden, kann der Servicetechniker auf Wunsch direkt mit den entsprechenden Geräteinformationen versorgt werden. Gerwens kündigt darüber hinaus für die Leitmesse der Branche eine neu entwickelte Staubsaugergeneration („S6“) an. Mindestens genauso spannend ist ein erster Blick auf den Einstieg ins Kaffeegeschäft mit Standgeräten. So viel sei schon verraten: Das Design der Vollautomaten ist außergewöhnlich edel und passt zum Markenkern des Unternehmens. Und das Ergebnis in der Tasse? Perfekte Crema, die die Aromen eines sündhaft starken Espressos „versiegelt“. Das weckt die Lust auf Genuss zur IFA.
IFA-Thema: Miele und Mode
Im dritten IFA-Jahr spendiert sich Miele eine modifizierte Stand-Architektur in der Premium-Halle 2.1., die sich die Gütersloher mit Jura und Liebherr teilen. Die Präsentation der Themen auf fast 3.000 Quadratmetern spricht in außergewöhnlicher Weise die Sinne an, weckt Emotionen, entführt in eine faszinierende Welt für Augen und Geschmack. So wird der große Publikumsbereich des Messestandes durch eine 100 Quadratmeter große Drehbühne dominiert, auf der abwechselnde Vorführungen stattfinden. Modenschauen des aufstrebenden Modedesigners Marcel Ostertag etwa, der zuletzt Anfang Juli die Berliner Fashion Week spektakulär eröffnete. Miele und Mode? Gerwens: „Der Catwalk ist der Brückenschlag zum Thema Waschen. Miele präsentiert sich hier als Partner für hochwertige Kleidung“, als thematische Ergänzung zu den neuen Wäschepflegegeräten von Miele. Mit den neuen Geräten wird die Wäsche beim Waschen und Trocknen besonders sorgsam behandelt inklusive spezieller Funktionen für die Vorbereitung auf das abschließende Finish beim Bügeln. Neu ist dabei das Dampfglätten. Aber auch beim Thema Waschmittel-Dosierung werden Neuerungen gezeigt.
Tafelkünstler in Aktion
Wird die Bühne nicht für die Modenschau genutzt, dreht sich der Vorführbereich und verwandelt sich in die Kocharena. Hier zeigen dann die Miele-Tafelkünstler, wie einfach und leicht sich mit Backöfen, Dampfgaren & Co. schmackhafte Köstlichkeiten zubereiten lassen. Gerwens rechnet für die IFA noch einmal mit einem Zuwachs an Fachbesuchern auf dem Miele Stand auf etwa 7.000: „Für uns ist die IFA eine beachtliche Ordermesse. Alle relevanten Partner werden da sein.“ (Matthias M. Machan)