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ELEKTROMARKT
 
 
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7/2010
 
 
Beutellose Staubsauger beseitigen nicht nur den sichtbaren Schmutz, sondern auch die meisten Allergieauslöser.
Beutellose Staubsauger beseitigen nicht nur den sichtbaren Schmutz, sondern auch die meisten Allergieauslöser.

Mit der Raumluft im Reinen

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Asthma und Allergien sind Probleme, mit denen immer mehr Menschen zu kämpfen haben. Umso wichtiger wird es, in den Haushalten für ein möglichst frisches und sauberes Raumklima zu sorgen. Besonders gut geeignet sind hierfür beutellose Staubsauger, die Dreck und Bakterien durch Verwirbelung oder Wasserfilter aus der Luft entfernen.


„Immer mehr Bundesbürger leiden an Allergien. Durch den fortschreitenden Klimawandel beginnt die Blütezeit vieler Pflanzen häufig bereits im Januar und kann bis in den Herbst hinein andauern. Im Haus lauert zusätzlich die Hausstaubmilbe, die als Allergenproduzent eine maßgebliche Rolle spielt. Am besten schützt man sich, wenn die Luft in der Wohnung möglichst frei von Hausstaub und Pollen ist.“ Diese Aussage stammt vom Unternehmen Robert Thomas, zu dessen Spezialgebieten die Herstellung von beutellosen Staub- und Waschsaugern gehört. Um für die geforderte reine Luft zu sorgen, wird der Schmutz bei den Geräten des Herstellers in einem Wasserfilter gesammelt. Dies sorgt nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für ein feuchteres Raumklima, das die Atemwege zusätzlich entlastet.


Alternativ zu diesem System setzen viele Produzenten beutelloser Sauger auf eine Zyklontechnologie. Das heißt, dass innerhalb der Gehäuse Verwirbelungen erzeugt werden, die mit ihren Zentrifugalkräften den Schmutz aus der eingesaugten Luft extrahieren. Dyson gehört zu den Pionieren auf diesem Gebiet und hat sogar ein eigenes Labor eingerichtet, in dem Hausstaubmilben gezüchtet werden. Nach Angaben des Unternehmens eignen sich nicht nur Teppiche, sondern auch dunkle und feuchte Ritzen in Hartböden als Nährboden für die kleinen Organismen. Dysons Mikrobiologe Toby Saville erklärt dazu: „Bakterien und Hausstaubmilben gedeihen in feuchten Umgebungen. Daher können ihre Überlebenschancen steigen, wenn Hartböden mit einem Mopp gewischt werden. Insbesondere die Böden und Spalten in Bettnähe müssen abgesaugt werden, da Hausstaubmilben auf den Boden gelangen, wenn die Bettdecke zurückgezogen wird.“


Bislang haben jedoch einige Verbraucher die relativ geringe Saugleistung und den hohen Wartungsaufwand beutelloser Geräte bemängelt. Durch eine Optimierung der Luftwege und eine teilweise Ausstattung der Sauger mit Selbstreinigungsfunktionen haben die Hersteller diese Aspekte bei ihren aktuellen Neuheiten jetzt entkräftet. Außerdem lassen sich einige Filter für eine restlose Reinheit in der Spülmaschine säubern. Das Entleeren der Staubbehälter funktioniert standardmäßig per Knopfdruck, so dass die Nutzer nicht mit dem Dreck in Kontakt kommen.


Im beutellosen Segment zählt Qualität

 

Auch das Marktforschungsunternehmen GfK Retail and Technology hat sich mit dem Bereich der beutellosen Staubsauger beschäftigt. Bei einer Betrachtung des entsprechenden deutschen Panelmarktes zeigt sich, dass der verkaufte Wert dieser Nische im Jahr 2005 seinen bisherigen Höchststand erreichte. Damals betrug die Marktgröße 137 Mio. EUR. Seit 2006 stagniert das Panel mit leichten Schwankungen bei etwa 126 Mio. EUR. Wie die Untersuchungen der GfK verdeutlichen, sind beutellose Geräte insbesondere im hochpreisigen Staubsaugersegment stark vertreten. Im Vergleich zum gesamten Panel liegt der Marktanteil der Sauger, die mindestens 200 EUR kosten, bei über 50 Prozent. Die Tendenz ist weiterhin steigend.


Dieses Ergebnis bekräftigt Markus Reitz, Gesamtvertriebsleiter bei Robert Thomas. „Auch wir verzeichnen eine steigende Kaufbereitschaft für beutellose Staubsauger über 250 EUR im deutschen Markt“, erläutert der Fachmann. „Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist bereit, für Qualitätsprodukte aus deutscher Fertigung mehr Geld auszugeben.“ (sah)
 



 
 
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