Meisenbach Gmbh Verlag
 
ELEKTROMARKT
 
 
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12/2011
 
 
Erfolgreicher Familienbetrieb seit seiner Gründung im Jahr 2000: Küchenstudio „Peter Persch … die Küche!“ in Sontra.
Erfolgreicher Familienbetrieb seit seiner Gründung im Jahr 2000: Küchenstudio „Peter Persch … die Küche!“ in Sontra.
„Wir haben den Mut entwickelt, nicht immer gleich so zu planen, wie der Kunde es wünscht“. Peter Persch.
„Wir haben den Mut entwickelt, nicht immer gleich so zu planen, wie der Kunde es wünscht“. Peter Persch.
„Der Kunde ist bereit, für qualitative Neuanschaffungen mehr Geld auszugeben“. Marcus Persch.
„Der Kunde ist bereit, für qualitative Neuanschaffungen mehr Geld auszugeben“. Marcus Persch.
Durch seine fast 40-jährige Erfahrung als Küchenprofi erkennt Peter Persch schnell die Wünsche seiner Kunden.
Durch seine fast 40-jährige Erfahrung als Küchenprofi erkennt Peter Persch schnell die Wünsche seiner Kunden.

Im gemeinsamen Gespräch zur Traumküche

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Nachgefragt bei Peter und Marcus Persch (Peter Persch ...die Küche! Sontra)


Das Jahr neigt sich dem Ende. Wie lief 2011 für Ihr Unternehmen und welche Erwartungen knüpfen Sie an 2012?

Peter Persch: 2011 lief bei uns sehr gut. Wir können jedoch feststellen, dass sich der Kunde von den negativen Nachrichten aus aller Welt in seinem Kaufverhalten beeinflussen lässt. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend im kommenden Jahr fortsetzten wird. Die Kunden werden ihr Geld verstärkt in feste Werte, wie Küchen oder Elektrogeräte, investieren. In 2012 möchten wir den Zuwachs der letzten Jahre weiter ausbauen.

Kaffee und Küchenmaschinen profitieren vom wieder entdeckten Lifestyle in der Küche, Geschirrspüler und Kühlschränke von den Top-Themen Energie sparen und Nachhaltigkeit. Wie macht sich die Wiederentdeckung des „Lebensraum Küche“ im Geschäftsalltag bemerkbar?

Peter Persch: Vor zehn Jahren spielte die Küche eher eine nachgeordnete Rolle beim Hausbau. Heute hat sich dies geändert, die Küche hat dem Bad bei der Einrichtung den ersten Rang abgelaufen.

Marcus Persch: Generell ist auch zu bemerken, dass der Kunde bereit ist, für qualitative Neuanschaffungen mehr Geld auszugeben. Durch die Medien informiert, wird es leichter die Vorteile durch den Erwerb zu erkennen.

Kein Lebensraum im Haus hat sich in den vergangenen Jahren so rasant verändert wie die Küche. Mehr denn je steht sie für ein neues, offenes Wohnkonzept und individuelles Lebensgefühl. Was sind die großen Küchenthemen?

Marcus Persch: Themen wie ergonomisch angepasstes Arbeiten, leicht zu pflegende Oberflächen, helle Farben und die leichte Bedienung der Elektrogeräte stehen immer wieder im Vordergrund.

Peter Persch: Ich muss meinem Sohn zustimmen. Hinzu kommen die modernen Einrichtungskonzepte wie integrierte Essplätze, ob mit Theke, Tresen oder Ansatztisch. Das gemeinsame Erleben des Kochens wird immer stärker vollzogen.

Und was ist die Traumküche Ihrer Kunden? Nicht jeder kann ja die Küche als offenen Lebensraum inszenieren …

Marcus Persch: Wir zeigen viele Einrichtungsmöglichkeiten in unseren Ausstellungsräumen. Eine klare Traumküche gibt es nicht. Neben den Oberflächen und den Anspruch an die Elektrogeräte sind durchdachte Arbeitsabläufe für uns und unsere Kunden sehr wichtig.

Egal, ob Landhaus oder eher kühl und puristisch designed: Wie begeistern Sie Ihre Kunden auf dem Weg zur ganz persönlichen „Traumküche“?

Peter Persch: Durch meine fast 40-jährige Erfahrung als Küchenprofi erkenne ich schnell die Wünsche unserer Kunden. Die Berücksichtigung der Vorstellungen und Bedürfnisse der Kunden sowie die Qualität und das Design der Holzteile und Hausgeräte erleichtern mir die Begeisterung für das jeweilig passende Produkt aus unserem Hause. Wir haben den Mut entwickelt, nicht immer so zu planen, wie der Kunde es wünscht.

Marcus Persch: Die „Traumküche“, entsteht in einem gemeinsamen Gespräch. Wir planen individuelle Küchen, keine Küche gleicht der anderen. Die Begeisterung erwächst parallel zum Gespräch. Kunden kommen zu uns, weil wir von der Planung bis zu Umsetzung des Services einen sehr guten Ruf genießen. Unser geschultes Serviceteam besteht aus acht eigenen Monteuren sowie zwei Auszubildenden.

Erst die Hausgeräte erwecken die Küche so richtig zum Leben. Welche Trends haben Sie beobachtet?

Peter Persch: Dampfgarer und Induktionskochfelder werden immer mehr nachgefragt. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass Markengeräte in der Gunst des Kunden ganz weit oben rangieren.

Marcus Persch: Ebenso stellen wir vermehrt fest, dass auch designorientierte kleine Hausgeräte immer weiter in der Beliebtheit steigen.

Spielt die Sparsamkeit der neuen Hausgeräte beim Strom- und Wasserverbrauch im Beratungsgespräch eine Rolle?

Peter Persch: Die Energieeffizienz steht bei unseren Kunden ganz oben. Der schonende Umgang mit den Ressourcen, die Einspar-Potentiale von Strom, Wasser aber auch der Zeit werden immer wichtiger.

Marcus Persch: Der Wunsch nach Zeitersparnis und Arbeitserleichterung ist nicht zu verachten. Vermehrt werden Hausgeräte die das Arbeiten in der Küche erleichtern – wie Dampfgarer und Kaffeevollautomaten – nachgefragt.

Der Coffee-Boom ist ungebrochen. Wie inszenieren Sie das Coffee-Feeling? Welche Geräte laufen besonders gut?

Marcus Persch: Wir bewirten unsere Kunden während ihres Aufenthalts in unseren Ausstellungsräumen. 25 Geräte von verschiedenen Herstellern können in Augenschein genommen werden. Die „One Touch“-Geräte erfreuen sich großer Beliebtheit.

Laut Lokalpresse sind Sie der beste Gewerbesteuerbringer in Sontra. Wie sind Sie in der Stadt – auch über den Geschäftsalltag hinaus – vernetzt?

Marcus Persch: Durch die Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels e.V. sind wir innerhalb der Gemeinschaft der Gewerbetreibenden vernetzt. Ich selbst arbeite im Vorstand der ASH mit. Außerdem versuchen wir durch unsere vielfältigen Sponsoring Tätigkeiten die örtlichen Vereine zu unterstützen.

Peter Persch: Meine Frau ist zudem als Vorsitzende der Bürgerhilfe Sontraer Land e.V. engagiert. Die Bürgerhilfe hat es sich zum Ziel gesetzt, Hilfsbedürftige in vielerlei Hinsicht zu unterstützen.

Welchen Stellenwert hat die Weiterbildung und Mitarbeiter-Motivation?

Peter Persch: Weiterbildung und Mitarbeiter-Motivation haben für uns einen hohen Stellenwert. Neben den zahlreichen Messen die wir besuchen, sind Schulungen bei uns im Haus aber auch bei unseren Handelspartnern unerlässlich. Gemeinsam mit allen unseren Mitarbeitern unternehmen wir regelmäßig Wanderungen, Grillabende, Ausflüge – und nicht zuletzt die jährliche Weihnachtsfeier.

Welche Hausgeräte dürfen in Ihrer privaten Küche daheim auf gar keinen Fall fehlen?

Marcus Persch: Kaffeevollautomat und Toaster! Wir frühstücken gerne.

Und was wird an den Weihnachtstagen bei Ihnen gekocht?

Peter Persch: Ganz unspektakulär: Gans, Rotkohl und Klöße – im Kreis meiner Familie.

(Die Fragen stellte Matthias M. Machan)

 



 
 
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