Hoffen und Bangen
Wenn das – pünktlich zum Fest – keine guten Nachrichten sind: Das Konsumklima trotzt den steigenden Krisenängsten und legt sogar weiter zu. Damit bestätigt die Binnenkonjunktur ihre Rolle als Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung.
Zunehmende Kaufbereitschaft in Zeiten steigender Verunsicherung? Das mag überraschen. Vor dem Hintergrund der exzellenten heimischen Rahmenbedingungen ist dies aber nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass durch die Finanzkrise das Vertrauen in die Finanzmärkte zerrüttet ist. Kaum einer legt das Geld noch auf die hohe Kante. Es wird ausgegeben: Für Immobilienkäufe oder hochwertige Gebrauchsgüter!
Kein Wunder, dass der der Gesamtmarkt für technische Gebrauchsgüter (Temax) seinen Umsatz im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 % steigern konnte. Der Markt für Elektrogroßgeräte legt im dritten Quartal 2011 gar um 4,8 % zu. Die Branche profitiert vom Interesse der Kunden an hochwertigen, durchgestylten Geräten. Immer öfter steht der neue Mercedes eben in der Küche! Und: Das Thema Energieeffizienz kommt – endlich! – beim Verbraucher an. So führt die Nachfrage nach „grünen“ Produkten zu vielen Innovationen in der „Waschküche“.
Auch die Umsätze für Kleingeräte erzielen in den Monaten Juli bis September 2011 ein solides Plus von 3,5 %. Wachstumstreiber sind einmal mehr die Vollautomaten und Kapselsysteme. Bei den Staubsaugern legen die Umsätze mit Saugrobotern und Akkusaugern zu. Erfreulich: Der generelle Trend zu hochwertig ausgestatteten Hausgeräten ist signifikant. Das sind gute Nachrichten am Ende eines Wirtschaftsjahres zwischen Hoffen und Bangen.
Erfolgreiche Geschäfte. Feiern Sie schön. Und kommen Sie gut ins Jahr 2012.
Das wünscht Ihnen herzlichst
Ihr
Matthias M. Machan
